Besarta & Shkëlqimi

  • Verheiratet seit 2023
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Eine Liebe, die albanische Herzen über Grenzen hinweg verband

Besarta

Besarta

Lebte im KosovoKosovo flag
Shkëlqimi

Shkëlqimi

Lebte in der SchweizSwitzerland flag
Besarta & Shkëlqimi

Besarta aus Lipjan und Shkëlqim aus Kumanovo leben heute verheiratet in der Schweiz. dua.com brachte zwei albanische Herzen zusammen, die zuvor Hunderte Kilometer trennten.

Wer sind Besarta und Shkëlqim?

Besarta (34) kommt aus Lipjan. Sie ist gebildet, beruflich erfolgreich und hat sich mit viel Sorgfalt eine Karriere in Marketing und Politik aufgebaut – fest verwurzelt im Kosovo.

Shkëlqim (34) stammt ursprünglich aus Kumanovo, ist aber in der Schweiz aufgewachsen und zur Schule gegangen. Heute ist er ein erfolgreicher junger Unternehmer mit einem eigenen Geschäft und einem gefestigten Leben.

Für Besarta war der Gedanke, ihr Leben im Kosovo hinter sich zu lassen und in der Schweiz neu anzufangen, alles andere als leicht. Shkëlqim wiederum zweifelte daran, jemanden zu finden, der bereit wäre, für die Liebe noch einmal von vorn zu beginnen. Doch als dua.com sie zusammenbrachte, erwies sich ihre Verbindung als stärker als Entfernung und Zweifel.

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Das Stigma rund um Dating-Apps – und was bei dua.com anders war

Heute sind sie glücklich verheiratet. Damals hätte Besarta jedoch nie gedacht, dass sie ausgerechnet über eine Dating-App die Liebe finden würde.

„In unserer Gesellschaft haftete Dating-Apps ein gewisses Stigma an. Ich dachte, die meisten suchten dort nur nach etwas Unverbindlichem oder einem One-Night-Stand – nicht nach einer ernsthaften Beziehung“, erzählt sie offen.

Trotzdem lud sie im März 2021, genau einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag, dua.com herunter.

Besarta & Shkëlqimi

Ein neuer Anfang nach Angst und Einsamkeit

An den 16. März 2021 erinnert sie sich bis heute genau: Nur drei oder vier Tage nach ihrer Anmeldung und einen Tag vor ihrem 30. Geburtstag hatte sie ein Match mit Shkëlqim.

Es war eine nachdenkliche, herausfordernde Zeit. Besarta hatte mit Ängsten zu kämpfen und fühlte sich zunehmend allein. Nicht die Zahl 30 machte ihr zu schaffen, sondern das Gefühl, dass jemand an ihrer Seite fehlte.

„Ich wünschte mir jemanden, der mich versteht und mir zuhört. Manchmal vermisst man einen Menschen, obwohl man ihn noch gar nicht kennt und nie gesehen hat.“ Mit Shkëlqim änderte sich dieses Gefühl.

Als sich ihre Wege in Tirana kreuzten

Zwischen dem Kosovo und der Schweiz lagen viele Kilometer, und die Covid-19-Pandemie machte Reisen zusätzlich schwierig. Fast so, als sollte ihr erstes Treffen die albanischen Regionen symbolisch verbinden, führte das Schicksal sie nach Tirana.

Besarta fuhr aus dem Kosovo zum Flughafen von Tirana, um dort einen Mann aus der Schweiz zu treffen, den sie noch nie persönlich gesehen hatte. Aufgeregt und allein kreiste nur eine Frage in ihrem Kopf: „Was, wenn er nicht kommt? Was, wenn ich bis nach Tirana fahre und er mich am Flughafen warten lässt?“ Doch ihr Gefühl hatte sie nicht getäuscht: Er kam.

„Ich habe viel riskiert – vor allem, weil ich meinem Vater nichts sagte“

„Ich nahm von Lipjan aus ein Taxi zum Flughafen in Tirana und wollte dort auf ihn warten. Wir kannten uns noch nicht persönlich. Nur meine Mutter, meine Schwester und mein Bruder wussten von dem Treffen – mein Vater nicht“, erinnert sich Besarta.

Gerade weil sie ihrem Vater sehr nahesteht, fiel es ihr schwer, ihm von einem Treffen mit einem unbekannten Mann aus der Schweiz zu erzählen. Ein Zögern, das viele albanische Frauen kennen, wenn es darum geht, mit dem Vater über den möglichen Lebenspartner zu sprechen.

Besarta & Shkëlqimi

Von der Liebe beim ersten Hören bis zur Ehe

Besarta nennt ihre Verbindung gern „Liebe beim ersten Hören“. Noch bevor sie sich sahen, lernten sie einander über lange Gespräche und den Klang ihrer Stimmen kennen.

Nach dem ersten Treffen riss der Kontakt nie wieder ab. Monatelang sprachen sie über Überzeugungen, Werte und darüber, wie sie sich ihre Zukunft vorstellten.

Später besuchte Besarta Shkëlqim in der Schweiz. Nun hörte sie seine Stimme nicht mehr nur am Telefon, sondern im Alltag – in der Küche, beim Spazierengehen und in den stillen Momenten dazwischen.

„Nachdem ich gegen Covid geimpft war, flog ich zum ersten Mal in die Schweiz und blieb zehn Tage bei ihm. Ich konnte sein Leben aus der Nähe sehen und merkte, dass ich mir dort eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte“, sagt Besarta.

Ein neues Leben und eine Familie in der Schweiz

Im August 2021 machten sie ihre Beziehung offiziell. Im August 2022 folgte die Verlobung, im August 2023 die Hochzeit. Im November 2024 kam ihre Tochter zur Welt – das schönste Zeichen dafür, was aus ihrem ersten Match entstanden ist.

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Zwei unterschiedliche Charaktere, eine große Liebe

Besarta ist lebhaft, energiegeladen und ausdrucksstark. Shkëlqim ist ruhig, besonnen und sanft. „Wir haben die Balance gefunden, die uns beiden gefehlt hat“, sagt sie. Genau darin liegt für sie die Schönheit echter Liebe: nicht gleich zu sein, sondern sich gegenseitig zu ergänzen.

Die Geschichte von Besarta und Shkëlqim ist deshalb mehr als eine Liebesgeschichte. Sie zeigt, dass selbst in einer dunklen Phase der Einsamkeit eine kleine Entscheidung ein großes Licht entzünden kann.

Für die beiden war dua.com nicht einfach nur eine App. Es war eine Tür, die sich genau in dem Moment öffnete, in dem sie sie am meisten brauchten.

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