Dodona & Benni

  • Verheiratet seit 2025
  • Verlobt seit 2024
  • SchweizSwitzerland flag

Ein Jahr vom Match bis zur Ehe

Dodona

Dodona

Lebte in der SchweizSwitzerland flag
Benni

Benni

Lebte in der SchweizSwitzerland flag

Am 25. April 2024 war Dodona im Kosovo und Benni in Amsterdam. Sie hatte dua.com erst am Vortag installiert, er nutzte die App seit wenigen Tagen. Aus einem einfachen Match wurden siebenstündige Gespräche, ein Heiratsantrag mitten im Schneesturm von Brezovica und eine kleine Tochter, die heute den Namen der Plattform trägt, die ihre Eltern zusammengebracht hat.

Zwei Kulturen, eine gemeinsame Suche

Dodona wurde in der Schweiz geboren und ist dort aufgewachsen, ihre Wurzeln liegen jedoch in Pristina. Mit 29 wusste sie genau, was es bedeutet, zwischen der schweizerischen und der albanischen Welt zu leben. Ihr Partner sollte nicht nur beide Kulturen verstehen, sondern auch die alltäglichen Hürden, die entstehen können, wenn Sprache und gesellschaftliche Strukturen für einen Teil eines Paares noch fremd sind.

Benni (33) wurde im Aargau geboren. Sein Vater ist Schweizer, seine Mutter Albanerin aus Gjakova. Obwohl er in der Schweiz aufwuchs, war ihm immer klar, dass er eine Albanerin heiraten wollte – so wie sein Vater. In der Ehe seiner Eltern hatte er erlebt, wie wichtig Fürsorge, Zusammenhalt und albanische Familienwerte sein können.

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Eine Nachricht, die mit „Do – Dona?“ begann

Dodona kannte dua.com schon länger aus den sozialen Medien. Freundinnen hatten ihr mehrmals geraten, die App auszuprobieren, und sie kannte Paare, die sich dort gefunden hatten. Trotzdem hatte es sich nie nach dem richtigen Moment angefühlt. Bis zum 24. April 2024: Im Büro war gerade wenig los, und sie dachte sich einfach: Warum nicht?

An diesem Tag war Premium für Frauen kostenlos. In ihrem Profil nannte sie sich nur „Do“, weil sie nicht unter ihrem echten Namen gefunden werden wollte. Als Benni ihr Like sah, schrieb er als Erstes: „Do – Dona?“ So begann ihre Geschichte.

Benni hatte zuvor Bumble ausprobiert, war dort aber auf Fake-Profile gestoßen und hatte kaum Albanerinnen gefunden. Als er eine Anzeige für dua.com sah, installierte er die App sofort. Vier Tage später hatte er sein Match mit Dodona.

Nach einem Tag wechselten sie von dua.com zu Instagram und kurz darauf zu WhatsApp. Eine Woche später löschten beide gemeinsam die App. Weitere Matches brauchten sie nicht mehr.

Dodona & Benni

Sieben Stunden, die sich wie eine anfühlten

Sobald Dodona aus dem Kosovo zurück war, nutzten sie die erste Gelegenheit für ein Treffen. Zwei Wochen nach ihrem ersten Gespräch verabredeten sie sich nach der Arbeit in Zürich. Benni wartete eine Stunde, weil Dodona teils im Verkehr feststeckte und teils länger brauchte, um sich fertig zu machen. Heute lachen beide darüber – das Warten machte sie nur noch neugieriger aufeinander.

Sie gingen Sushi essen und spazierten vom Hauptbahnhof bis zum See. Sieben Stunden vergingen wie eine. Das Gespräch riss nie ab, und die Themen gingen ihnen nicht aus. Noch am selben Abend planten sie das nächste Treffen für zwei oder drei Tage später.

Benni fiel zuerst Dodonas Lächeln auf – und wie gern sie redete. Mit ihr entstanden ständig neue Gespräche, ohne dass sich etwas kompliziert anfühlte. Als Dodona sagte, für sie zähle vor allem, dass ein Mensch gut und Albaner sei, hatte sie sein Herz endgültig gewonnen.

Für Dodona war entscheidend, dass Benni im echten Leben genauso war wie in seinen Nachrichten. Online geben sich viele Menschen anders, als sie sind. Benni dagegen war authentisch: genau der Mann, mit dem sie geschrieben hatte. Sie konnte mit ihm reden, lachen, offen sein und denselben Humor teilen.

Escape Room, Familie und ein albanisches Trikot

Ihr zweites Date führte sie in einen Escape Room – oder, wie sie selbst sagen: „um zu sehen, ob wir etwas im Kopf haben.“ Danach aßen sie mexikanisch und gingen wieder lange spazieren. Noch einmal vergingen acht Stunden wie im Flug. Schon damals merkten sie, wie schwer es ihnen fiel, voneinander getrennt zu sein.

Anfang Juli, nach rund drei Monaten Beziehung, kam der nächste große Schritt. Als Albanien gegen Spanien spielte, zog Benni das albanische Trikot an und lernte Dodonas Eltern kennen. Er war nervös und angespannt, doch am Ende verlief der Tag wunderbar.

Mit besonderem Stolz erinnert sich Benni auch an das erste Treffen beider Familien. Sein Schweizer Vater sprach sofort Deutsch mit Dodonas Eltern, und alle begegneten einander, als würden sie sich schon seit Jahren kennen.

Schnee, Stress und der Antrag in Brezovica

Im November 2024 stand Bennis Entschluss fest: Er würde den Ring kaufen. Mit 32 war er sich noch nie so sicher gewesen. Wenn man die Frau findet, mit der man wirklich leben möchte, gibt es für ihn keinen Grund zu warten.

Er bat Dodonas Eltern um ihre Hand. Sie gaben ihm ihren Segen: „Du machst Dodona glücklich, und das ist für uns das Wichtigste.“

Ende Dezember organisierte Benni eine Reise in den Kosovo. Zuerst besuchten sie Dodonas Großvater, dann Bennis Großmutter in Gjakova, bevor es weiter nach Brezovica ging. Dort hatte Benni ein privates Abendessen mit Musik und einer Überraschung reserviert.

Doch das Wetter hatte andere Pläne. Bei einem Zwischenstopp in Prizren drängte Benni zur Eile, weil die Reservierung für 18 Uhr angesetzt war. Draußen fiel heftiger Schnee, Taxis fuhren nicht mehr und die Straßen waren blockiert. Um rechtzeitig zu seinem vorbereiteten Antrag zu kommen, stieg Benni sogar aus und half, feststeckende Autos anzuschieben.

Aus riesigem Stress wurde ihr größtes Glück: Benni stellte die Frage, und Dodona sagte Ja. Ein Tag, den beide nie vergessen werden – und der sie noch enger miteinander verband.

Ein Mädchen namens Dua

2025 feierten sie ihre Verlobung im Kreis der Familie – traditionell albanisch, mit dem offiziellen Handanhalten, Ringen, Freudentränen und einem großen Fest.

Im Februar erfuhren sie, dass Dodona schwanger war. Sie überraschte Benni mit einem kleinen Geschenk: Babysocken. Als er sie sah, verstand er sofort. Für ihn war es einer der schönsten Momente seines Lebens.

Dodona & Benni

Am 25. April heirateten sie – auf den Tag genau ein Jahr nach ihrem Match auf dua.com. Weil Dodona im vierten Monat schwanger war, feierten sie im kleinen Kreis mit 30 Gästen. Anschließend reisten sie mit ihren Familien für ein Hochzeitsshooting nach Venedig.

Als sie erfuhren, dass sie ein Mädchen bekommen würden, standen zwei Namen zur Wahl: Elvana und Dua. Doch Dua erzählte ihre Geschichte. Das Wort steht für Liebe, ist albanisch und erinnert an die Plattform, die sie zusammengeführt hatte. Für beide fühlte sich der Name sofort richtig an.

Ihre Tochter wurde im Oktober 2025 geboren. Heute lebt die junge Familie im Kanton Aargau, ganz in der Nähe ihrer Angehörigen.

„Alles geschieht zu seiner Zeit“

Ein Detail macht ihre Geschichte noch besonderer: Vor 20 Jahren waren Dodonas Vater und Bennis Onkel gute Freunde und arbeiteten zusammen. Dodonas Vater kannte außerdem den Mann von Bennis Tante – und Dodona war der Tante als Kind sogar schon einmal begegnet.

„Daran sieht man, wie klein die Welt ist“, sagen beide. „Alles geschieht zu seiner Zeit. dua.com hat uns zusammengebracht. Ohne die App hätten wir einander nie gefunden – und heute hätten wir unsere Dua nicht.“

Dodona sagt: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so glücklich sein könnte. Dass ich einen Menschen wie Benni finde, der sich so sehr um mich kümmert, immer nach mir sieht und mich mit kleinen Geschenken überrascht.“

Es ist eine intensive und wunderschöne Geschichte über zwei Menschen, die sich im richtigen Moment fanden, ihre Liebe mit Geduld und Ehrlichkeit aufbauten und sie heute jeden Tag leben – gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter.

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